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Exkursion zum Heimbacher Hof nach Schwäbisch Hall

[Artikel vom 14.03.2017]

Exkursion zum Heimbacher Hof nach Schwäbisch Hall
Schülerinnen der Öhringer Richard-von-Weizsäcker-Schule erkunden eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit

UVL heißt das Handlungsfeld, das Claudia Litterst neben anderen an der Fachschule für Sozialpädagogik unterrichtet: „Hinter der Abkürzung verbergen sich die Schlüsselbegriffe Unterschiedlichkeit und Vielfalt leben“, erläutert die Pädagogin, um dann gleich noch ein paar Ziele dieses Faches zu nennen: nämlich Gender Mainstreaming als Aufgabe für die Jugendhilfe aus der Praxis zu erfahren sowie Mädchen- und Jungenarbeit unter der Differenz- und Gleichheitsperspektive zu betrachten. Weil dies doch recht theorielastig ist, entschloss sich Claudia Litterst, gemeinsam mit ihren Schülerinnen eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Region kennenzulernen. Gerne empfingen die MitarbeiterInnen des Heimbacher Hofs in Schwäbisch Hall, Sylvia Betsch, Jana Stuiber und Kim Juhnke, am vergangenen Donnerstag die Gäste aus Öhringen und stellten ihnen die Strukturen und Standorte des Heimbacher Hofes vor: Dort gibt es offene Angebote für Kinder von 6-12 Jahren und Jugendliche ab 12 Jahren, wobei die Kinder und Jugendlichen ohne Anmeldung kommen können und ohne jegliche Verpflichtung von den wechselnden Themen der Ferienprogramme ebenso profitieren können wie von den Betreuungsangeboten während der Schulzeit. Besonders angetan waren die Öhringer Schülerinnen der Fachschule an der Richard-von-Weizsäcker-Schule von den interessanten und kurzweiligen Berichten und Erzählungen, mittels derer Sylvia Betsch, Jana Stuiber und Kim Juhnke die Chancen und Risiken der Mädchen- und Jungenarbeit vermittelten und die Entwicklungen und Veränderungen der geschlechtsspezifischen Rollenbilder veranschaulichten. So freute sich Denise Kopf besonders über das, was sie aus dieser praktischen Erfahrung für ihre Arbeit in der Grundschule mitnehmen könnte, und Hatice Kapkin stellte zufrieden fest: „Ich habe viele Informationen erhalten und Einblicke in das, was in der offenen Jugendarbeit alles gemacht wird.“ Claudia Litterst pflichtete ihren Schülerinnen bei: „Nur durch den ständigen Abgleich mit der Praxis kann der theoretische Unterricht an der Fachschule auf der Höhe der Herausforderungen bleiben“. Insgesamt resümierte sie einen interessanten Tag auf dem Heimbacher Hof, dem noch möglichst viele Begegnungen ihrer Schülerinnen der Fachschule mit dem Berufsalltag einer Erzieherin folgen sollen.

Die ├ľhringer Besucherinnen und Besucher auf dem Heimbacher Hof
Die ├ľhringer Besucherinnen und Besucher auf dem Heimbacher Hof

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