Hohenlohekreis

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Beflaggung der Dienstgeb├Ąude

Die unten aufgef├╝hrten Tage sind festgelegte Beflaggungstage. Au├čerdem wird an Wahltagen und zu besonderen Anl├Ąssen beflaggt. Bei regionalen Anl├Ąssen entscheidet der Landrat, ansonsten der Ministerpr├Ąsident des Landes, ob beflaggt wird.

Beflaggung am 27. Januar

Der 27. Januar wurde 1996 vom damaligen Bundespr├Ąsidenten Roman Herzog zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus proklamiert.

An diesem Tag hatten die Alliierten 1945 das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Auschwitz steht symbolhaft f├╝r den V├Âlkermord und die Millionen von Menschen, die durch das Nazi-Regime entrechtet, verfolgt, gequ├Ąlt oder ermordet wurden.

Der Gedenktag ist allen Opfern gewidmet. Er soll die Erinnerung an den Nazi-Terror wach halten.

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Beflaggung am 1. Mai - Tag der Arbeit

Der 1. Mai ist in Deutschland ein Feiertag - der Tag der Arbeit. An diesem Tag organisieren die Gewerkschaften Demonstrationen und Kundgebungen, um auf die Rechte und Probleme der Arbeiter sowie gesellschaftliche Missst├Ąnde aufmerksam zu machen.

Diese Tradition hat ihren Ursprung in Frankreich. Am 14. Juli 1889, dem 100. Jahrestag der franz├Âsischen Revolution, trat in Paris der 1. Kongress der Sozialistischen Internationale der Arbeiterorganisationen zusammen. Dort beschloss man, den 1. Mai zum Kampftag der Arbeiterbewegung zu machen. An diesem Tag sollten Demonstrationen f├╝r die internationale Solidarit├Ąt der Arbeiter werben. Die Arbeiter forderten damals den arbeitsfreien Sonntag und k├Ąmpften gegen Kinderarbeit und f├╝r Arbeitsschutzgesetze.

Im Deutschen Kaiserreich stie├č die sozialistische Arbeiterbewegung zun├Ąchst auf gro├čen Widerstand. Kaiser Wilhelm II. hatte Angst vor Unruhen und verbot daher die Maiveranstaltungen unter freiem Himmel. Viele Arbeitgeber drohten ihren Arbeitern mit der K├╝ndigung, falls sie am 1. Mai nicht zur Arbeit k├Ąmen. So konnten sich die deutschen Arbeiter und Gewerkschafter erst nach der Arbeit versammeln.

Erst 1919, zu Beginn der Weimarer Republik, wurde der 1. Mai in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Vor allem Ende der 20er Jahre, als die deutsche Wirtschaft in einer schweren Krise war, bekamen die Demonstrationen zum 1. Mai eine neue Dimension: In Berlin gingen am 1. Mai 1929 ├╝ber 500.000 Menschen auf die Stra├če.

Adolf Hitler hat den 1. Mai f├╝r seine nationalsozialistische Propaganda genutzt. 1933 wurde der 1. Mai zum "Volksfeiertag" erkl├Ąrt. Dabei ging es Hitler jedoch keineswegs um die Arbeiterbewegung. Bereits einen Tag sp├Ąter, am 2. Mai 1933, verbot Hitler die Gewerkschaften.

Die deutschen Gewerkschaften gr├╝ndeten sich nach dem Zweiten Weltkrieg neu. Auch die Tradition des 1. Mai wurde wieder aufgenommen. Die Maikundgebungen der Gewerkschaften finden seitdem an mehreren hundert Orten in Deutschland statt.

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Beflaggung am 9. Mai

Aufbauend auf einer Idee von Jean Monnet schlug Frankreichs Au├čenminister Robert Schuman am 9. Mai 1950 vor, eine Produktionsgemeinschaft f├╝r Kohle und Stahl zu schaffen. Dieser Vorschlag wurde als Schuman-Erkl├Ąrung bekannt und m├╝ndete in die Gr├╝ndung der Montanunion, die der Grundstein der heutigen Europ├Ąischen Union ist. Beim Mail├Ąnder Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs 1985 wurde auf Anregung des Adonnino-Ausschusses beschlossen, zur Erinnerung an dieses Ereignis am 9. Mai jedes Jahres den Europatag der Europ├Ąischen Union zu begehen. 1986 wurde dies zum ersten Mal gemacht.

Heute ist der 9. Mai zu einem Europ├Ąischen Symbol (Europatag) geworden, welches zusammen mit der Flagge, der Hymne und der einheitlichen W├Ąhrung (Euro) die Einheit der Europ├Ąischen Union darstellt. An diesem Tag finden Veranstaltungen und Festlichkeiten statt, die Europa seinen B├╝rgern und die V├Âlker der Union einander n├Ąherbringen sollen.

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Beflaggung am 23. Mai

23. Mai 1949 - Geburtsstunde der Bundesrepublik

Die Verk├╝ndung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 steht im Schatten der schwierigen allgemeinen Situation in diesem Jahr, die nicht daf├╝r geeignet ist, ├╝berschwengliche Freude aufkommen zu lassen. Auch ist man sich des provisorischen Charakters dieses Verfassungswerkes bewusst.

Als Pr├Ąsident des Parlamentarischen Rates verk├╝ndete Konrad Adenauer das Grundgesetz. Der 23. Mai ist ein weniger pomp├Âser Staatsakt als vielmehr der Abschluss einer intensiven und konzentrierten Arbeit. Mit dieser schlichten Geste setzen sich die Repr├Ąsentanten der jungen Demokratie auch bewusst ab von dem Prunk des Kaiserreiches und den Machtinszenierungen der NS-Zeit.

In spektakul├Ąr unspektakul├Ąrer Weise hat sich das Grundgesetz mehr als 50 Jahre lang bew├Ąhrt. Es ist zu einem "dauerhaften Provisorium" geworden, das stets der politisch und gesellschaftlich integrativen Funktion einer Verfassung gerecht wurde. So wird auch nach der Wiedervereinigung 1990 von der gemeinsamen Verfassungskommission von Bundesrat und Bundestag empfohlen, das Grundgesetz mit geringf├╝gigen ├änderungen beizubehalten.

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Beflaggung am 17. Juni

Der Aufstand vom 17. Juni 1953 erfasst ├╝ber 400 Orte und rund 600 Betriebe in der DDR. Landesweit beteiligen sich mehr als eine halbe Million Menschen. Die sowjetischen Stadtkommandanten verh├Ąngen in 167 von 217 St├Ądten und Landkreisen den Ausnahmezustand. Mit Hilfe der Volkspolizei schl├Ągt das sowjetische Milit├Ąr die Erhebung blutig nieder.

Genaue Zahlen ├╝ber die Opfer liegen nicht vor. Die SED bezeichnet den Aufstand als "faschistischen Putschversuch" und verhaftet tausende "R├Ądelsf├╝hrer" und "Provokateure". Etwa 20 Angeh├Ârige der Volkspolizei und 40 Soldaten der Roten Armee werden sogar standrechtlich erschossen, weil sie sich weigerten, auf die Demonstranten zu schie├čen.

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Beflaggung am 20. Juni

Der 20. Juni gilt als Gedenktag f├╝r die Opfer von Flucht und Vertreibung. An diesem Tag wird den weltweiten Opfern sowie insbesondere der deutschen Vertriebenen gedacht. Das Datum kn├╝pft an den Weltfl├╝chtlingstag der Vereinten Nationen an.

Beflaggung am 20. Juli

Ein Attentat f├╝r den Frieden

Der 20. Juli 1944 ist zu einem Symbol des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus geworden. An diesem Tag versuchte Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg Adolf Hitler mit einem Bombenanschlag zu t├Âten.

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Beflaggung am 3. Oktober

3. Oktober 1990

Berlin feiert die Vereinigung der beiden deutschen Staaten. Mit dem Beitritt der f├╝nf DDR-L├Ąnder zur Bundesrepublik geht nach 45 Jahren der deutschen Teilung die Nachkriegszeit zu Ende. Deutschland erh├Ąlt seine volle Souver├Ąnit├Ąt zur├╝ck. Die 1949 gegr├╝ndete DDR existiert nicht mehr. Die Trennung Berlins in zwei Stadth├Ąlften geh├Ârt der Vergangenheit an.

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Beflaggung am Volkstrauertag

Der Volkstrauertag wurde durch den 1919 gegr├╝ndeten Volksbund Deutsche Kriegsgr├Ąberf├╝rsorge auf Vorschlag seines bayerischen Landesverbandes zum Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges eingef├╝hrt. Nicht "befohlene" Trauer war das Motiv, sondern das Setzen eines nicht ├╝bersehbaren Zeichens der Solidarit├Ąt derjenigen, die keinen Verlust zu beklagen hatten, mit den Hinterbliebenen der Gefallenen.

Die erste offizielle Feierstunde fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt. Der damalige Reichstagspr├Ąsident Paul L├Âbe hielt eine im In- und Ausland vielbeachtete Rede, in der er einer feindseligen Umwelt den Gedanken an Vers├Âhnung und Verst├Ąndigung gegen├╝berstellte.

Ein Komitee, dem von den gro├čen Glaubensgemeinschaften bis zum j├╝dischen Frauenbund vielerlei Verb├Ąnde angeh├Ârten, erreichte unter Federf├╝hrung des Volksbundes, dass der Volkstrauertag in den meisten L├Ąndern des Reiches gemeinsam, n├Ąmlich am Sonntag Reminiscere, dem f├╝nften Sonntag vor Ostern, begangen wurde.

1934 bestimmten die nationalsozialistischen Machthaber durch ein Gesetz den Volkstrauertag zum Staatsfeiertag und benannten ihn "Heldengedenktag". Die Tr├Ąger waren bis 1945 die Wehrmacht und die NSDAP. Die Richtlinien ├╝ber Inhalt und Ausf├╝hrung erlie├č der Reichspropagandaminister.

Nach Gr├╝ndung der Bundesrepublik Deutschland wurde der Volkstrauertag erneut vom Volksbund eingef├╝hrt und 1950 erstmals neben vielen regionalen Veranstaltungen mit einer Feierstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages begangen.

Nach einer ├ťbereinkunft zwischen der Bundesregierung, den L├Ąndern und den gro├čen Glaubensgemeinschaften wurde der Termin auf den vorletzten Sonntag im Kirchenjahr (evangelisch) bzw. den 33. Sonntag im Jahreskreis (katholisch) verlegt. Durch Landesgesetze ist der Tag gesch├╝tzt.

Der Volksbund versteht diesen Gedenktag auch mit zunehmendem Abstand vom Krieg als einen Tag der Trauer. Das ist er den vielen noch lebenden Hinterbliebenen und der Geschichte schuldig. Der Volkstrauertag ist aber auch zu einem Tag der Mahnung zu Vers├Âhnung, Verst├Ąndigung und Frieden geworden.

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Weitere Informationen

Wissenswertes

Eine geschichtstr├Ąchtige Vergangenheit hat Land und Leute gepr├Ągt. Aus der Fr├╝hgeschichte sind heute noch Spuren der keltischen Besiedlung an Ringw├Ąllen und Grabh├╝geln zu sehen. N├Ąheres zur Geschichte des Hohenlohekreises unter der

Rubrik "Geschichte"

Wappen des Hohenlohekreises

Offizielle Wappenbeschreibung:
In Silber (Wei├č) ├╝ber erh├Âhtem rotem Schildfu├č, darin ein sechsspeichiges silbernes (wei├čes) Rad, zwei schreitende, rot bezungte schwarze Leoparden mit untergeschlagenen Schw├Ąnzen.
N├Ąhere Informationen unter der

Rubrik "Kreiswappen"